PaedNetz Südhessen

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Aktivitäten

Hier können Sie sich über unserer Aktivitäten informieren.

November 2016

Im November wurde die Vereinbarung zwischen kinderärztlichen Praxen und Kindertageseinrichtungen zur verbesserten Früherkennung von gesundheitlicher, psychischer und sozialer Gefährdung im Kreis Bergstrasse verabschiedet.
Presseartikel

Juli 2015

Modellprojekt zur Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs startet an sechs Grundschulen im Kreis Bergstrasse

Ab dem Schuljahr 2015/16 werden an sechs Grundschulen im Kreis Bergstraße (je drei in Bensheim und Lampertheim) freiwillige Impftage angeboten, bei denen sich Schülerinnen der 4. Klasse gegen Gebärmutterhalskrebs impfen lassen können. Partner sind u.a. die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, der Bundesverband der Kinder- und Jugendärzte und das Deutsche Krebsforschungszentrum.

Weitere Informationen

Februar 2015

Unterstützung für Flüchtlingsfamilien

Das Pädnetz Südhessen e.V. hat im Dezember 2014 eine Fortbildungsveranstaltung zum Thema "Kinderärztliche Versorgung von Flüchtlingskindern" ausgerichtet.

Im Rahmen dieser Veranstaltung wurde eine Spendenaktion gestartet, um die ehrenamtliche Arbeit mit Flüchtlingsfamilien in der Region Südhessen zu unterstützen.

Vor einigen Tagen fand die Spendenübergabe statt, lesen Sie hier mehr

Juni 2013

Veröffentlichung

Im Hessischen Ärzteblatt erschien in der Juni-Ausgabe ein Bericht zu unserem Symposium "Frühe Hilfen" im November 2012, diesen können Sie hier lesen.

Statement im Barmer-Newsletter zu den verbesserten Kindervorsorgeuntersuchungen, lesen Sie hier mehr

 

April 2013

Frau Paulmann, "PAPAYA-Magazin für kindgerechte Familienpolitik", interviewte
Dr. med. Christoph Bornhöft. Das Interview finden Sie hier

Frau Paulmann, "PAPAYA-Magazin für kindgerechte Familienpolitik", interviewte die Leiterin der Kindertagesstätte Seeheim-Jugenheim zum Thema "Kooperation zwischen Kita, Eltern und kinderärztlicher Praxis". Das Interview finden Sie hier

20. März 2013

Interdisziplinäres Fachgespräch Frühe Hilfen

Am 20.03.2013 fand mit Akteuren aus allen südhessischen Kreisen das Nachtreffen unseres Frühe Hilfe Symposiums im vergangenen November statt.
Das Protokoll finden Sie hier.

10. Novemer 2012

"Netze knüpfen - Kindeswohl schützen" unter diesem Titel trafen sich auf Einladung des Pädnetz Südhessen e.V. Kinder- und Jugendärzte, Gynäkologen, Hebammen, Koordinatoren und weitere Fachkräfte aus dem Bereich "Früher Hilfen" zu einem ersten Fachsymposium am 10. November 2012 in Bensheim.

"Ich freue mich sehr, dass unser erstes Symposium auf so große Resonanz stößt", freute sich Dr. Christoph Bornhöft, 1. Vorsitzender des Pädnetz Südhessen e.V. Welche Bedeutung das Thema Familie mittlerweile hat, zeigte sich auch am Interesse der politischen Vertreter. So konnte Dr. Bornhöft neben dem Bundestagsabgeorndeten Dr. Meister (CDU) auch den Landrat des Kreises Bergstraße Matthias Wilkes sowie Bensheims Bürgermeister Thorsten Herrmann begrüßen.

Als beispielgebend für Hessen bezeichnete Dr. Lutz Müller, Landesvorsitzender des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte e.V., diese Veranstaltung des Pädnetz Südhessen. "Wir brauchen unbedingt Initiativen, um Kinder- und Jugendärzte, Frühförderung, soziale Dienste, Hebammen und Gynäkologen zusammen zu bringen. Ich hoffe, dass diese Veranstaltung nur den Anfang bildet für neue Vernetzungen zum Wohle unserer Kinder." Grüße und beste Wünsche für den Verlauf der Tagung überbrachte Elke Malburg aus dem Hessischen Sozialministerium bevor man direkt in die Tagesordnung einstieg.

Mit Fallbeispielen aus ihrer täglichen Arbeit machte Anke Haack vom Kreis Groß Gerau den Anfang. Sie konnte hautnah anhand konkreter Situationen verdeutlichen, welcher Hilfebedarf und welche Unterstützung nötig sind und wie wichtig gute Vernetzung aller Beteiligten ist. "Nur wenn wir alle zusammenarbeiten, können wir wissen, welche Familien Hilfen benötigen, um dann gezielt die Angebote aufeinander abzustimmern."

Anfang 2012 trat das neue Bundeskinderschutzgesetz in Kraft. Elke Malburg vom Hessischen Sozialministerium informierte kurz über die wichtigsten Inhalte des Gesetes. "Dieses Gesetz schafft endlich Rahmenbedingungen für verbindliche Netzwerkstrukturen im Kinderschutz. Zudem regelt es die Beratung und die Übermittlung von Informationen durch Geheimnisträger, wie Ärzte und Lehrer, bei Gefährdung des Kindeswohls", so Malburg.

"Guter Start ins Kinderleben" so heißt ein Projekt in Ludwigshafen, das Alexandra Neugebauer, Oberärztin für Geburtshilfe am St. Marienkrankenhaus Ludwigshafen, vorstellt. "Ziel ist es, belasteten Familien frühe Unterstützung zu geben, um Überforderungen zu vermeiden." Durch ein umfassendes, systematisches und standardisiertes Screening in der Geburtsklinik werden den Eltern Hilfsangebote gemacht und falls erforderlich weitergehende Begleitung und Unterstützung in die Wege geleitet. Der Aufbau von interdisziplinären Kooperationsformen und Vernetzungsstrukturen gehört ebenfalls zum Ludwigshafener Projekt.

Die Risikoeinschätzung in der kinderärztlichen Praxis war das Thema von Dr. Wilfried Kratzsch aus Düsseldorf. Er betont, dass neben der Geburtsklinik und den Hebammen die Kinder- und Jugendärzte das Vertrauen der Eltern haben und auch weiterhin für die Begleitung der Kinder zuständig sein müssen. Aufgrund dieser Vertrauensbasis zu den Familien gelangen Kinder- und Jugendärzte leichter als andere Beteiligte an wesentliche Informationen und erkennen Zeichen einer möglichen Kindeswohlgefährdung früher. Standardisierte Screeningbögen sollen die Einschätzung künftig erleichtern. Anhand von anschaulichen Beispielen und Falldarstellungen aus NRW konnte Dr. Kratzsch verdeutlichen, wie gute Vernetzungsstrukturen zum Wohle der Kinder und ihrer Familien wirken.

Bevor es in dem abschließenden Workshop um sehr konkrete Umsetzungshilfen für die Praxis ging, berichteten Beate Caspar-Erlenbach und Dorte Feierabend über ihre Erfahrungen mit dem online-Institutionenhandbuch im Landkreis Darmstadt-Dieburg. Ein Modell, das auch kreisübergreifend Schule machen könnte und auf großes Interesse bei Verantwortlichen aus den anwesenden Kreisen Bergstraße, Odenwald, Groß Gerau und der Stadt Darmstadt stieß.

"Diesem erste Schritt muss ein zweiter Schritt folgen", so lautete die einhellige Meinung aller Beteiligten am Ende des Symposiums. Die nächsten Schritte zur Verbesserung der Vernetzung, sowohl in den einzelnen Kreisen als auch überregional müssen angegangen werden. Darum soll ein erneutes Zusammentreffen im Frühjahr 2012 stattfinden. "Frühe Hilfen machen sich bezahlt, sie helfen den Familien und somit unserer ganzen Gesellschaft. Das muss uns genug Ansporn zum Weitermachen sein," meinte Dr. Bornhöft vom Pädnetz Südhessen abschließend.

Einige Eindrücke des Symposiums sehen Sie hier

 

6. November 2012

Pressegespräch mit Dr. Ulrich Kuther, Hessenstiftung - Familie hat Zukunft und Dr. med. Christoph Bornhöft, Vorsitzender Pädnetz Südhessen e.V.

Das Anfang 2012 in Kraft getretene Bundeskinderschutzgesetz gibt den koordiniert vernetzten "Frühen Hilfen" innerhalb des ersten Lebensjahres eines Babys eine zentrale Bedeutung. Der Bund fördert mit den Ländern entsprechende Maßnahmen. Dr. Christoph Bornhöft sagte dazu: "Jeder in dieser frühen und entscheidenden Phase eingesetzte Euro wird sich später umso höher für das Gemeinwesen auszahlen." Investitionen in frühe Förderung und Versorgung von Kindern seien auch notwendig, um späteren Folgekosten vorzubeugen. Unzureichende Bildung könne Schwierigkeiten, für den eigenen Lebensunterhalt zu sorgen, ebenso nach sich ziehen wie psychische Probleme, delinquentes Verhalten oder gesundheitliche Beeinträchtigungen.

Ein Beispiel, wie Frühe Hilfen funktionieren können gab Dr. Ulrich Kuther. Die Summe von mehr als einer halben Million Euro, mit der die Hessenstiftung seit 2007 das Projekt "Keiner fällt durchs Netz" gefördert hat, sei gut in die Zukunft der Kinder investiert worden. Das vernetzte Angebot für Eltern nach der Geburt ihres Kindes wurde in den beiden südhessischen Landkreisen Brgstraße und Offenbach aufgebaut. "Hebammen sind bei Familien uneingeschränkt willkommen und können so auch gut an weitere Hilfen vermitteln,"sagte Kuther. Allein im Kreis Bergstraße haben vier Familienhebammen von 2007 bis 2010 insgesamt 1215 Projekthausbesuche in 104 Familien durchgeführt, deren Ressourcen ohne Hilfsangebot nicht ausgereicht hätten, um ihrem Kind einen guten Weg durch erste Lebensjahr zu bahnen. Seit 2011 stehen dort sechs Familienhebammen zur Verfügung, was für die flächendeckende Versorgung im Landkreis noch nicht ausreicht.

 

29. Oktober 2012

"Familien unterstützen - Zusammenarbeit gestalten"
Chancen im Zusammenwirken von Frühen Hilfen und Frühförderung,
ein Fachtag der Frühförderstelle Hessen in Bad Nauheim

Belastende Bedingungen, seien es eine durch Armut geprägte Lebenssituation, die psychische Erkrankung eines Elternteiles, aber auch eine (drohende) Behinderung eines Kindes, stellen Risikofaktoren für den Aufbau der so wichtigen ersten Beziehungen zwischen Eltern und Kind dar.

Das Begleiten von Anfängen unter den Bedingungen von Behinderung und in zunehmendem Maße auch Entwicklungsauffälligkeiten ist bereits seit den 1970er Jahren eine der zentralen Aufgaben des Systems Frühförderung.

Der Begriff der Frühen Hilfen hat sich in den letzten Jahren im Zuge von tragischen Fällen von Kindeswohlverletzung im Bereich des Kinderschutzes und der Prävention mit einer Vielzahl von Projekten und neuen Angeboten etabliert, begleitet durch das 2007 auf Bundesebene eingerichtete Nationale Zentrum Frühe Hilfen.

Um Familien in schwierigen Lebenslagen frühzeitig zu erreichen und ihnen die für ihre Situation passende Unterstützung zukommen zu lassen, bedarf es einer aktiven Vernetzung der verschiedenen Hilfsangebote in der jeweiligen Region. Der Fachtag bot die Möglichkeit, im gegenseitigen Austausch von Angebotsinhalten und Anbietern sinnvolle Vernetzungsstrukturen in den Blick zu nehmen und Kooperationen anzuregen, die das Zusammenwirken im Alltag stärken.

Auch das Pädnetz Südhessen war mit einem Präsentationsstand vertreten.


August 2012

Kindersprachscreening KiSS

Sozialminister Stefan Grüttner hat sich zu der Stellungnahme zum Kindersprachscreening KiSS positiv geäußert.
Sein Schreiben vom 09.08.2012 lesen Sie hier

Juni 2012

Früherkennung von Kindern mit sprachlichen Auffälligkeiten (KiSS)

Initiiert durch das Pädnetz Südhessen fand ein Treffen statt, bei dem Kinderärzte, Vertreter der Gesundheitsämter, der Kindertagesstätten-Fachberatung und der Sprachheilschulen Stellung bezogen und sich über bestehende Schwierigkeiten zur Umsetzung eines einheitlichen Verfahrens im Rahmen des aktuellen bildungspolitischen Qualitätsrahmens austauschten.
Dabei ergab sich grundsätzlich eine breite Akzeptanz für das KiSS, gleichzeitig wurde aber deutlich, dass noch Verbesserungen bei der Umsetzung des Programms nötig sind.
Hier finden Sie die dazu erarbeitete Stellungnahme

23. Mai 2012

Am 23.05.2012 fand im Kreishaus Darmstadt eine Veranstaltung zur Kooperationsvereinbarung zwischen Kindertageseinrichtungen und Kinder- und Jugendärzten statt. Eine Kurzzusammenfassung finden Sie hier, ebenso die Pressemitteilung und die Vereinbarung.

18. April 2012

Am 18.04.2012 fand eine interdisziplinäre Fortbildung zum Thema "Migration & Sprache - Update für die Praxis" statt. Eine Zusammenfassung dieser Veranstaltung finden Sie hier.